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Interview mit Lust-auf-Gut-Erfinder Thomas Feicht

von: Ursula Thomas-Stein, kategorie: Auf ein Wort!, datum: 19.12.2017

Herr Feicht, was finden Sie denn so lobenswert?

Thomas Feicht: Dass viele Menschen täglich versuchen, ihre Sache GUT zu machen – und es auch tun. Den Antrieb, die Ideen, die Produkte und Angebote dieser Unternehmerpersönlichkeiten stellen wir in unserem Magazin in den Mittelpunkt. Wir fördern eine Kultur des Lobens. Das ist wichtig und GUT, denn in Deutschland wird ja generell nicht so gerne oder so viel gelobt.

Erklärt das auch den bundesweiten Erfolg des Magazins Lust auf Gut?

Feicht: Schon. Denn es gibt sie halt, die GUT-Macher, Leute, die Wert auf Qualität legen. Das hat nichts mit Luxus oder Hochkultur zu tun. Es ist einfach eine Position gegen „Geiz ist geil“ und „billig, billig“. Und diesem Mittelstand ermöglichen wir eine finanzierbare Netzwerk-Plattform. Dafür haben wir 2010 die „Republic of Culture“ gegründet mit „Lust auf Gut“als Produkt.

Was gehört zu Ihrer „Republic-of-Culture-Welt“dazu?

Feicht: Jeweils ein regionaler Schwerpunkt mit einer großen Reichweite. Unsere Magazine erscheinen inzwischen in über 25 Städten, aber auch in Regionen wie Bodensee und Allgäu. Überregionale und internationale Ausgaben gibt es inzwischen auch. Wo es Interesse gibt, wächst unsere Präsenz. Dazu bieten wir ein Internet-Portal und feiern mit den GUT-Machern auch immer die Magazin-Veröffentlichungen. Da lernen sich die Leute persönlich kennen – das ist kein anonymer Adressenpool für uns. Sondern ein lebendiges Netzwerk mit aktiven, interessierten Leuten.

Wie erklären Sie potenziellen Interessenten das Konzept?

Feicht: Im Grunde ist es selbsterklärend. Ich muss jemandem eigentlich nur das neueste Lust-auf-Gut-Heft zeigen: interessante Inhalte, gute Gestaltung, toller Druck. Das sieht jemand sofort. Oder fühlt, spürt das.

Welche Unternehmen liegen Ihnen speziell am Herzen? Sind Sie auch im B2B-Bereich unterwegs?

Feicht: Wir arbeiten gerne mit dem Mittelstand, mit Menschen, die ohne Politik entscheiden dürfen. Die sich auf Ideen einlassen können. Und das in allen Branchen – gerne auch mit dem Handel. B2B kann ja auch gute Ideen vertragen (lacht).

Das Magazin lebt von der ansprechenden Gestaltung und den wenigen, aber guten Textinhalten. Wann ist für Sie ein Text gut?

Feicht: Also ich schreibe heute ja nur noch. Auch wenn ich aus der Gestaltung komme. Ein GUTER Text kann lang oder kurz sein. GUT ist er, wenn er ein Bild im Kopf erzeugt. Also „Wir sind Papst“ – das ist auch ein Bild für mich.

Gerade ist Lust auf Gut Nummer 100 in Freiburg erschienen. Wie fühlen Sie sich – in einem Wort?

Feicht: GUT.

Das überrascht jetzt nicht, oder?

Feicht: Es ist ein besonders GUTES Gefühl. Denn wir haben das nur dank unserer guten Leute und dem interessanten Netzwerk geschafft. Und ohne Margot Hug-Unmüßig, die in Freiburg bei Medirata Agentur für Kommunikation federführend ist, wäre nicht einmal das Magazin Lust auf Gut Nummer Eins entstanden. Alle haben damals gesagt – das klappt nie. Jetzt sind wir schon bei den Nummern 110, 111, 112 in anderen Städten. 2018 stehen schon „RoC-Botschaften“ in Basel, Hannover und Zürich fest, hier werden also auch bald Lust auf Gut-Magazine erscheinen. Weil es dort Leute gibt, die Gutes tun! Dazu haben wir gerade www.lust-auf-gut.TV geschützt. Da haben wir auch schon Bilder im Kopf.


Vielen Dank für das Gespräch, Thomas Feicht!

 

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Bilder im Kopf, Magazin in der Hand: Thomas Feicht, Kreation Medirata Agentur für Kommunikation, Freiburg

Bilder im Kopf, Magazin in der Hand: Thomas Feicht, Kreation Medirata Agentur für Kommunikation, Freiburg